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Wer zahlt?

Anträge auf Schadenersatz werden nur angenommen, wenn es sich um "Haarwild" (Reh, Fuchs, Wildschwein oder Hase) handelt. Unfälle mit streunenden Hunde und Vögeln, sind nicht versichert. Der Zusammenstoß wird nur dann als Unfall betrachtet, wenn sich das Auto in Bewegung befunden hat und mit dem Tier kollidiert ist. Unfälle, die aus Ausweichmanövern heraus entstehen, sind nur versichert, wenn sich an dem Fahrzeug größere Schäden befinden. Ausweichmanöver wegen kleineren Tieren, sind bei Autos überhaupt nicht versichert, im Gegensatz zu Motorrädern. Motorradfahrer, sind selbst bei kleinen Tieren immer versichert. Generell sollten Unfälle so schnell wie möglich, am besten sofort, gemeldet werden, da sonst das Wild zu lange verletzt herumläuft. Im schlimmsten Fall "verhitzt" das Wild, das heißt, das Wildfleisch ist nicht mehr verwendbar. In diesem Fall, muss der Unfallverursacher die Schadenskosten übernehmen, die der Jäger hat.

Bei Kleintieren sollte man als Autofahrer besser nicht ausweichen, da die Versicherung in diesem Fall überhaupt keine Kosten übernimmt. Dieser Konsequenz sollte man sich bewusst sein.